Münchner Zentrum für antike Welten
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Das Lehrprogramm der Graduiertenschule Distant Worlds

 

Im Folgenden werden die sechs obligatorischen Lehrformate des GSDW-Curriculums angegeben. 

Weitere Veranstaltungen wie Vorlesungen, Sprachkurse etc. finden Sie links im Menü. 

  • Kolloquium

    Das Kolloquium wird von zwei PI’s der Graduiertenschule ausgerichtet, die unterschiedlichen Disziplinen angehören. Es behandelt Fragen, Konzepte, Theorien, die für alle Fächer der Graduiertenschule eine Relevanz besitzen, so daß ein interdisziplinärer Austausch möglich ist. Für einen Hauptseminar-­äquivalenten Leistungsnachweis wird ein Referat verlangt, das in einem Bezug zum Dissertationsthema des Referenten/der Referentin stehen kann, aber nicht muß. Es werden in jedem Sommersemester zwei Kolloquien angeboten. Jeder Fellow muß im Laufe seiner Förderzeit 2 Kolloquien absolvieren.

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  • Methodologieseminar

    Im Methodologie-­Seminar werden jedes Semester Konzepte und Methoden aus einem Fach bzw. Fachgebiet vorgestellt. z.B. Archäologie I: Materielle Sachkultur, Geschichtswissenschaft; Philologie; Kultur-­ und Religionswissenschaft; Archäologie II: Bildwissenschaft; Soziologie & Anthropologie. Das Methodologie-­Seminar ist nach dem Modell einer Ringvorlesung organisiert, d.h. die einzelnen Themen werden von PI’s der GSDW oder auswärtigen Spezialisten vorgestellt. Auf die Präsentation folgt eine ausführliche Diskussion, die durch vorher zur Verfügung gestellte Materialien vertieft werden kann. Ein Referat ist nicht vorgesehen. Das Methodologie-­Seminar wird jedes Semester angeboten und muß im Laufe der Förderzeit zweimal besucht werden.

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  • Research Forum

    Das Research Forum ist das Doktorandenkolloquium der Graduiertenschule. Hier werden vor dem Plenum der gesamten School [alternativ auch in kleineren Sektionen] einmal pro Semester die laufenden Dissertationsprojekte zur Diskussion gestellt. Das Research Forum findet jedes Semester statt; jeder Fellow präsentiert insgesamt 1 x pro Jahr den Fortschritt seiner Arbeit in einem 20-­minütigen Vortrag, der ebenfalls 20 Minuten diskutiert wird. Bei einer Förderzeit von 3 Jahren werden also 3 Vorträge gehalten, davon kann der mittlere ein Kurzvortrag (10 Minuten) sein.

    Auslandssemester: Wenn ein Fellow ein Semester im Ausland verbringt und nachweislich dort in einem vergleichbaren Kolloquium seine Arbeit präsentiert hat, dann wird ihm in DW ein Vortrag beim Research-­ Forum erlassen. Bitte legen Sie in diesem Fall ein kurzes formloses Schreiben Ihrer Kontaktperson an der jeweiligen Universität vor, aus dem hervorgeht, daß Sie einen solchen Vortrag gehalten haben.

    Predoc: Diejenigen, die insgesamt 4 Jahre an der Graduiertenschule promovieren, davon 1 Predoc-­Jahr, halten ebenfalls insgesamt 3 Vorträge, das heißt, der Vortrag aus dem Predoc-­Jahr wird ihnen angerechnet.

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  • Seminar des/der MZAW-­Gastprofessors/-­professorin

    Das Seminar des Gastprofessors / der Gastprofessorin findet jedes Semester statt; der Gastprofessor / die Gastprofessorin wird das Thema zwar ausgehend von seinem Fachgebiet wählen, aber er / sie wird gebeten, die Arbeit interdisziplinär zu gestalten und übergreifende Theorien und Fragestellungen einzubeziehen. Für die Fellows der Graduiertenschule ist die Teilnahme am Seminar des/der Gastprofessors/-­professorin einmal während der Förderzeit obligatorisch. Durch ein Referat wird ein Hauptseminar-­ äquivalenter Schein erworben.

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  • Gruppensitzungen der Focus Areas

    Die Focus Areas der Graduiertenschule sind interdisziplinäre Arbeitsgruppen, in denen Doktoranden/Innen unter der Leitung von 1-­2 Postdoktoranden/Innen übergreifende Theorien oder Konzepte diskutieren, die zu einer Hermeneutik antiker Kulturen beitragen können. Darüber hinaus können auf Wunsch der Mitglieder der Gruppe auch Soft Skills eingeübt oder individuelle Probleme beim Verfassen der Dissertation besprochen werden. Der/die Postdoktorand/In fungiert als Mentor/In für die Doktoranden seiner Gruppe und berät sie bei der Planung ihrer akademischen Laufbahn. Die Arbeit der Focus Area kann zudem in die Veranstaltung von Workshops und Tagungen münden.

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  • Specialised Advanced Seminar

    Specialised Advanced Seminars sind reguläre Haupt-­ oder Oberseminare, die von Mitgliedern des MZAW (Ausnahmen in Absprache mit dem/der Betreuer/in) außerhalb des Curriculums der GS angeboten werden. Da sie in der Regel disziplinär ausgerichtet sind, kann ein disziplinäres Methodologie-­Seminar durch ein solches Haupt-­ /Oberseminar ersetzt werden, sofern das Seminar einen methodologischen Akzent hat. Darüber hinaus gibt das Angebot der Specialised Advanced Seminars jedem Fellow die Möglichkeit, seinen Interessen jenseits des vorgeschriebenen Curriculums nachzugehen.

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